Bibliografie und Referenzen

 

Die meisten der hier aufgeführten Bücher sind ausschließlich für den Familiengebrauch gedruckt worden und nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Mit freundlicher Genehmigung der Autoren werden sie hier dennoch erwähnt. Die Bücher mit ISBN-Nummer sind, falls bereits vergriffen, antiquarisch noch zu haben.

Biografien und Familiengeschichten

2017 erschienen: Fritzi Bimberg-Nolte („Ein halber Segen reicht für ein ganzes Leben“, ISBN 978-3-8429-1307-3)

Bimberg-Nolte Bio

Aus einem Vivat-Prospekt für christliche Bücher.

Das schreibt der Kawohl-Verlag dazu: Fritzi Bimberg-Nolte, geboren 1931, leitet seit über 60 Jahren – inzwischen zusammen mit ihrer Tochter Petra Pientka, die nun die Hauptverantwortung trägt – erfolgreich die Autohausgruppe Gebrüder Nolte mit Sitz im westfälischen Iserlohn und mittlerweile fast zehn Niederlassungen in der Region. Ihr Vater Fritz Nolte, der die Firma 1914 gründete, war einer der Pioniere des Automobils in Deutschland. Als er an den Spätfolgen einer Verletzung aus dem Ersten Weltkrieg 1955 starb, musste seine zweite Tochter Fritzi allein die Unternehmensleitung schultern – als junge Frau in der Männerdomäne der Autobranche!
Wie sie diese Herausforderung mit Mut, Gottvertrauen und einem fürsorglichen Herzen meisterte, aber auch, wie sie Kindheit, Kriegsjahre und Nachkriegszeit erlebte, was ihr die Familie bedeutet und der Glaube und noch vieles mehr: Das erzählt die überzeugte Christin mit Wärme, Humor und Nachdenklichkeit in dieser eindrucksvollen Autobiografie, die mit einem umfangreichen Bildteil versehen ist.

2018 erschienen: Hans Eberhard Geisler („Mitten im Leben und nicht am Rand“) Novum-Verlag, ISBN: 978-3-95840-815-9

Geisler-Buch für Web

Privatedition zu Weihnachten 2017, veröffentlicht 2018: Die Geschichte eines Mannes, der von Kindesbeinen an mit einer Muskelschwund-Krankheit lebt. Und er hat gut gelebt! Ein Buch, das Mut macht, sich von einer Körperbehinderung nicht das Leben bestimmen zu lassen, sondern den eigenen Weg zu gehen und das eigene Glück zu finden. Dass seine Eltern mit ihm genau so umgegangen sind wie mit seinen Brüdern, rechnet der Autor ihnen immer noch hoch an. Wenn die Rollstuhlräder nicht mehr griffen, haben seine Kumpels ihn auf Händen getragen. Ansonsten hat er ein möglichst normales Leben geführt – mitten drin und nicht am Rand, wie es Generationen von Behinderten vor ihm in Kauf nehmen mussten.

Hans Eberhard Geisler: Ich möchte mich nochmals ganz herzlich bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Auf Ihre Website gestoßen zu sein war für mich der reine Glücksfall. Ihre Vorgehensweise entsprach genau meiner Vorstellung. Meine Erzählungen auf Band gesprochen und von Ihnen unverfälscht zu Papier gebracht. Zeitgeist, Gedanken und Gefühle dem Leser sehr nahe gebracht, einfach super! Meine Biografie wird für die Familie, Freunde und Bekanntenkreis ein tolles Weihnachtsgeschenk. Ich kann Sie nur bestens weiterempfehlen.

2017 erschienen: Katja Klee („Lebenswert“, ISBN 978-3-00-055777-4)

katja-klee.jpgDie Geschichte einer bewundernswerten Frau mit neurologischer Zwangserkrankung, die lebenslang um ihren Platz in der Gesellschaft, phasenweise sogar um ihr Überleben, gekämpft hat. Was ist lebenswert?, fragt sie mit ihrem Buch, und weiter:  Ich denke, jeder Mensch hat hierzu seine individuelle Vorstellung. Mein Leben begann mit einer bunten Kindheit in Mexiko-City, bevor ich merkte, dass etwas mit mir anders ist. Mit meinem Verhalten verstieß ich ich immer mehr gegen die Normen der Umgebung und fiel immer tiefer durch die gesellschaftlichen Raster. Leben mit einer neurologischen Zwangserkrankung und Tourette: Die erhebliche Ausprägung meiner Krankheit und wie ich mit ihr umgegangen bin, zu was ich immer noch in der Lage war, bezeichnet mein Arzt als einzigartig. Mehr als 40 Jahre und drei hirnchirurgische Operationen später bin ich erstmals auf dem Weg der Besserung. Jetzt endlich soll das Leben anders werden, lebenswerter. […] Ich habe fast alles verloren, was mir je wichtig war. Und auf eine ganz andere Weise hat mich dieser Weg sehr bereichert. Mit meinen Erfahrungen möchte ich Spuren hinterlassen und Menschen Mut zusprechen, Veränderungen anzutreten. Ich will zum Nachdenken anregen und bewegen.

Katja Klee: Frau von Bünau ließ sich mutig auf das Buchprojekt ein. Der medizinische/neurologische Hintergrund war sicher eine Herausforderung, auf die sie sich unerschrocken einließ. Sie lektorierte mit großer Liebe zur Sprache und gestaltete die Übergänge mit viel Sachverstand. Ich denke, wir waren alle froh als im März 2017 die erste Lesung stattfand. Vielen Dank nochmals an Frau von Bünau.

Werner Salomon („Blickpunkt Spandau“, ISBN 3-86634-139-3)

SalomonEs war schon immer etwas Besonderes, ein Spandauer zu sein“ – diesen Spruch hat Werner Salomon sich in seinem Leben zu eigen gemacht. 13 Jahre lang lenkte er in seiner Heimatstadt Spandau als sozialdemokratischer Bürgermeister die Geschicke. Die Partnerschaft zu Nauen, damals DDR, die Wiedervereinigung und die Rückgliederung Weststaakens nach Berlin, all das fiel in seine Amtszeit, von der er in diesem Buch erzählt. 80 Jahre persönliche Geschichte und auch Stadtgeschichte werden miteinander verwoben, so wie der Autor mit der Havelstadt und ihren Bürgern eng verwoben ist.

Ich kann mit Freude feststellen: Alle, die das Buch bisher gelesen haben, sind des Lobes voll, vor allen Dingen wegen des gut lesbaren, flüssigen Schreibstils und der kurzen, überschaubaren Kapitel. Dies ist im Wesentlichen Ihr Verdienst, Frau von Bünau – herzlichen Dank!“

Marion Riedel-Salomon: „Adele v. Bünau hat in meiner Meinung nach vorbildlicher Weise die Texte in dem Buch ,Blickpunkt Spandau – Erinnerungen von Werner Salomonʽ geordnet, Begebenheiten darin zusammengefasst und nachvollziehbar gemacht. Sie tat dies mit hohem persönlichen Einsatz. Für Änderungen und Ergänzungen hatte sie stets ein offenes Ohr, wenn sie dem Buch Wowereit mit Spandaubuch größerdienten.“

 Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister Berlins bei der Buchvorstellung von „Blickpunkt Spandau“ 2006.

Geschwister Mawick („Erinnerungen an die Flucht 1945“)

Geschwister Mawick dreh„Wir zwei Nachkriegsgeschwister haben die vier ,Großenʽ immer um eine familiäre Erfahrung beneidet: die Flucht 1945 aus Frankfurt/Oder. Immer wieder wollten wir von unseren Eltern und Geschwistern hören, was sich damals in unserer Familie ereignet hat. In uns entstand das Gefühl, etwas ganz Wichtiges verpasst zu haben, das auch in unserem Leben eine große Rolle spielt. Wir wuchsen mit den erzählten Erfahrungen auf, die uns lebhaft beschäftigt haben. So entstand schließlich die Idee, unsere Geschwister noch einmal zu befragen, um diese Zeit zu dokumentieren. Unabhängig von einander haben sie sich im Gespräch an die Zeit der Flucht zurückerinnert. Dafür danken wir den ,Großenʽ sehr herzlich.  Adele v. Bünau hat aus den Tonaufnahmen in sehr einfühlsamer Weise vier Berichte geschrieben und ein Buch daraus gestaltet – auch ihr gilt unser herzlicher Dank.

Walter Nienhagen („Freiheit, die ich meine“, ISBN 978-3-86634-527-0)

Nienhagen„Es ist das 20. Jahrhundert, unser Jahrhundert, aus dem die Nachwelt ihre Zukunft formen wird. Dann wird es Menschen interessieren, wieso ihre Gegenwart so geworden ist, wie sie ist. Die Historiker können auf das reflektierte Leben der Menschen mit all ihren Standpunkten, ihrem Engagement und ihren Irrtümern zurückgreifen. Nicht aus der mühevollen Kleinarbeit mit Besen, Hacke und Archäologen-Spaten erwächst dann das Bild des 20. Jahrhunderts, sondern aus der überlieferten Fülle. Dazu möchte auch ich beitragen als Zeitzeuge, der aus subjektiver Sicht berichtet, wie es war, wie wir dachten, hofften und enttäuscht wurden. Es war ein gewaltiges Jahrhundert! Die bürgerliche Welt mit großen Zielen und Werten zerbrach, Kolonialreiche und Weltmächte gingen unter. Der Traum von Freiheit und Menschlichkeit wurde arg zerrüttet. Und wir Zeitzeugen waren mittendrin, mussten miterleben und versuchten zu gestalten. Davon wird in diesem Buch erzählt. Ich danke Frau v. Bünau für viele intensive Gespräche und die professionelle Verarbeitung des Erinnerten in einem Buch, das bleibt.“

Edith Lent („Schreib das doch mal auf… – Ein Leben im 20. Jahrhundert“)

Lent Edith„Schreib das doch mal auf!“, dieser Bitte aus ihrer Familie ist Edith Lent schließlich nachgekommen. Hier blickt sie auf ihr Leben zurück: auf eine behütete Kindheit, auf Eltern, die ihr auch in schweren Zeiten ein tiefes Gottvertrauen vorgelebt haben und auf erfüllende Familienjahre im Pfarrhaus. Sie schreibt von der Musik, die ihr zu allen Zeiten wichtig war, von der großen Reiselust nach dem Krieg und von ihrem Engagement als Pfarrfrau.
Den Schwerpunkt dieser Erinnerungen bilden jedoch die ersten Lebensjahrzehnte, als die Nationalsozialisten die Kontrolle des gesellschaftlichen Lebens übernahmen, als der verheerende Zweite Weltkrieg begann und die Menschen nach 1945 aus den Trümmern heraus begannen, sich ein neues Leben aufzubauen. Uns Nachgeborenen bleibt nur noch die Aufgabe zu verstehen. Angesichts der Gewaltigkeit dieser Epoche wird das sehr erleichtert, wenn wir auf die persönlichen Erinnerungen einzelner Zeitzeugen zurückgreifen können. Wie haben Kinder in den 20er Jahren gespielt? Wie erging es aufrechten Christenmenschen im nationalsozialistischen Bildungsapparat? Wie konnte man als Ruhrgebietsbürger mit Bombenkrieg und Hungersnot fertigwerden? Auf diese und viele andere Fragen gibt das Buch Antworten. Dabei erlebt man Edith Lent als Menschen, der sich im Glauben immer geborgen und getragen wusste und das als tiefes Glück erfuhr.

„Frau v. Bünau war mir bei der Herstellung meines Buches entscheidend behilflich und ist immer auf meine Wünsche eingegangen. Das Buch hat ein breites und gutes Echo gefunden, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Die Gestaltung ist ihr hervorragend gelungen, und die gute Zusammenarbeit mit der Druckerei war ebenfalls zu spüren.“

Dietrich Lent („Notizen gegen das Vergessen – Eine Kindheit als Deutschland im Dunkeln versank“)

Dietrich Lent neu„Ein Bekenntnis am Anfang, 1990 aufgeschrieben: Obwohl bald 50 Jahre ins Land gegangen sind, sehe ich Euch vor mir, als wäre es heute. Mit meiner Mutter bin ich in Berlin zum Weihnachtseinkauf. Wir begegnen uns im Großstadtgewühl. Eng beieinander steht Ihr in einer kleinen Gruppe auf dem Bürgersteig an einer Hauswand. Ihr seid Kinder! Zwei oder drei von Euch sind in meinem Alter. Mein Blick wird angezogen von dem gelben Stern auf Euren Mänteln. Für Sekundenbruchteile berühren sich unsere Augen. Ich sehe in Augen voller Angst und Fragen. Sie drücken eine dunkle Ahnung aus. Aber ich verstehe Eure Fragen, Eure Angst und Eure Ahnung nicht. Denn für mich hat alles, seine Richtigkeit. Auch der gelbe Stern! Mutti nötigt mich zum Weitergehen.“

So beginnt der Rückblick Dietrich Lents auf seine Kindheit in Oranienburg, zu dessen trauriger Geschichte gehört, dass in seinen Mauern eines der ersten Konzentrationslager entstand, das 1937 zum berüchtigten Konzentrationslager Sachsenhausen erweitert wurde. Nach dem Motto „nicht das Wegsehen, sondern das Hinsehen macht die Seele frei“ beschreibt Lent seine Kindheit im Nationalsozialismus, den Krieg, die Flucht und die beherzte Verwandtschaft, die es auch gegeben hat. „Wach zu bleiben und einander wach zu halten, dazu möge dieses Büchlein beitragen“, so schließt er seine Schilderungen, die durch ihren Mut zur Offenheit einen Schatz darstellen für alle Nachgeborenen der Familie, die Fragen haben und nach Antworten suchen.

Ulrike v. Bünau („Reifezeit“):

BünauDieses Buch erzählt vom Reifen einer Frau. Ulrike ist ein heimatloses Kriegskind gewesen und hat sich zur selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt. Lesen und Schreiben war für sie lange ein Übel, das die Schule ihr abverlangte, inzwischen schreibt sie leidenschaftlich gern. In diesem Buch verbindet sich das Schwere mit dem Gelungenen, und ein versöhnliches Lebensbild entsteht.

„Mir war es wichtig, eine authentische Lebensgeschichte zu erhalten, offen und schonungslos ehrlich. Deshalb habe ich meine alten Tagebücher als Quellen freigegeben – Material, das eigentlich nur für mich gedacht war. Auswahl und Struktur des Textes habe ich meiner Tochter Adele überlassen. Mit großer Sensibilität und journalistischem Gespür fürs Erzählen hat sie aus meinen Texten ein Buch zusammengestellt, das bisher noch jede Leserin und jeden Leser berührt hat, denn in der Essenz des Lebens sind sich alle Menschen nahe. Meinen Nachkommen hinterlasse ich mit diesem Buch ein Stück auch ihrer Identität. Das ist ein hoher Wert.“

Firmengeschichten

Wilhelm Schlechtriem („Die Remscheider Schlechtriems“)

Schlechtriem„In Remscheid kennt man die Schlechtriems als traditionsreiche Unternehmer-Familie. Die im Jahre 1913 gegründete Firma Wilhelm Schlechtriem e.K. fertigt Rohrwalzen und wird in der vierten Generation geführt. Das 100-jährige Bestehen im Jahre 2013 wurde zum Anlass, die Historie der „Remscheider Schlechtriems“ einmal aufzuarbeiten.

Für kulturell interessierte Remscheider klingt der Name ,Schlechtriemʽ außerdem wie Musik in ihren Ohren: Seit Jahrzehnten kann man verschiedene Familienmitglieder in unterschiedlichen Rollen in der Musikszene des Bergischen Landes, insbesondere in der Kirchenmusik, erleben. Nicht jeder aber weiß, dass die Schlechtriems auch als Literaten tätig sind. Davon zeugt dieses Werk, in dem Wilhelm Schlechtriem, der Enkel des Gründers, die Entwicklung seiner Familie in Remscheid nachzeichnet. Texte seines Vaters, der Heimatgeschichtliches unter dem Namen W. Vom Scheid in der Zeitung veröffentlichte und die Grundlagen der Firmenchronik schuf, sowie Auszüge aus dem Lebenslauf eines Großonkels, der von den oberbergischen Wurzeln der Schlechtriems berichtet, geben dem Buch seine besondere Vielschichtigkeit.

Vielseitige und ergänzende Passagen brachte Adele v. Bünau zu Papier und gab reichlich Anregungen zur redaktionellen Gestaltung. Als Biografin führte sie zahlreiche Interviews mit Wilhelm Schlechtriem und weckte seine bis dahin schlummernde Lust, selbst zur Feder zu greifen und aus seinen Erinnerungen ein persönliches Werk zu komponieren. Insofern ist dieses Buch ein Gemeinschaftswerk, das verschiedene Sicht- und Ausdrucksweisen zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Das gemeinsame Musizieren mit Viola (Biografin) und Klavier (Autor), das des Abends nach literarischem Gedankenaustausch stattfand, klingt zwischen den Zeilen nach.“

Leser-Stimme dazu: „Ein respektables Buch, das der Familie, der Firma und der Stadt Remscheid zur Ehre gereicht.“

Bimberg FirmaFritzi Bimberg-Nolte („Da hinten wird es schon wieder hell…“ – 100 Jahre Firmengeschichte, ISBN 978-3-933519-58-0)
Vor 100 Jahren stellte sich Fritz Nolte als 20-jähriger Mann mit seiner Kraftdroschke an den Iserlohner Westbahnhof, um seine Taxi-Dienste in Konkurrenz zu den noch alles beherrschenden Kutschen, auch denen seines Vaters, anzubieten: Er war der Autopionier des Sauerlandes und der Gründer der Firma Gebrüder Nolte. Eine Pioniering kann man auch seine Tochter Fritzi nennen: Als sie sich vom kranken Vater in die Männer-Domäne des Autohandels einführen ließ, musste sie sich zunächst noch als Rotkreuz-Schwester verkleiden, um bei einem wichtigen Nachkriegstreffen der Opel-Händler als Frau überhaupt dabei sein zu können. Mit 24, nur vier Jahre nach ihrem Geschäftseintritt, starb der Vater und hinterließ ihr die Verantwortung…

„Ich schätze an Frau v. Bünau ihre Ruhe und Sachlichkeit. Sie ist nicht emotionsgeladen und überschwänglich, sondern immer in ihrer Mitte bleibend, stabil, von guten und gezielten Gedanken geleitet. Wenn sie nachfragt, was einen persönlich berührt, geht sie auch in die Tiefe, bohren nenne ich das – kein lästiges Nachbohren verstehe ich darunter, sondern ein gründliches Offenbohren, um daraus Worte zu finden, die Klarheit bringen. Sie findet einen guten Anfang und führt ihre Arbeit auch zu einem guten Ende. Insgesamt ist sie einfach ein liebenswerter Mensch!“

Lydia Drexler-Nanz („Nanz“)

NanzDie Unternehmensgruppe Nanz – Supermärkte, Lebensmittel-Discounter, EZA-Verbrauermärkte, Benz-Weine und BIG-Märkte zählten dazu – war bis in die 90er Jahre hinein überall in Süddeutschland verbreitet und geschätzt. Lydia Drexler-Nanz erzählt hier, wie einmal alles angefangen hatte: Ihr Schwiegervater Theodor Nanz, Besitzer eines Gemischwarenladens in Erdmannshausen, gründete 1902 das erste Lebensmittelgeschäft der Familie in Esslingen. Sein Sohn Paul arbeitete bei Latscha in Frankfurt in einem großen Filialbetrieb und kehrte 1916 voller Entwicklungspläne in das elterliche Geschäft zurück. Bald begann er, weitere Läden zu eröffnen. Er führte das Unternehmen durch die Turbulenzen zweier Weltkriege, schaffte in den 20er Jahren trotz Inflation und Wirtschaftskrise eine beachtliche Expansion und erlebte mit seiner zweiten Frau Lydia und der gemeinsamen jungen Familie Zusammenbruch, Not und Neubeginn nach 1945. Lydia, 30 Jahre jünger als ihr Mann, reiste in den 50er Jahren nach Amerika und brachte von dort wieder neue Ideen mit, die das Geschäftsleben revolutionieren sollten: Die Selbstbedienung fasste bald auch in Deutschland Fuß, und Nanz war dank ihr gleich mit dabei. Der Filialbetrieb prosperierte, und 1970 übergab Lydia das ruder an ihren Sohn Helmut, der Diversifikation und Wachstum weiterführte.
„Frau von Bünau hat mein Buch, an dem meine ganze Familie und meine Freunde viel Freude haben, mit großem Engagement fertiggestellt. Es lag in ihrer Hand, meine Vorlagen und Texte zu redigieren, in Buchform zu bringen und dann auch den richtigen Verlag zu finden. Die Zusammenarbeit mit Frau von Bünau war sehr angenehm und geprägt von Kreativität und Einfühlungsvermögen bei der Umsetzung meiner Vorstellungen von einer solchen Lebensgeschichte. Ich wünsche Frau von Bünau weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“

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